Eine Website zu Projekten aus dem Unterricht und außerunterrichtlichen Bereich von

Ulrich Fischer-Weissberger

Lehrer am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Waldkirch

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Schülerkommentare zur Veranstaltung am 27.1.04

Mitglieder des Geschichtsprojekts

 

Markus Heckhausen

Hi ihr Schüler und Schülerinnen, als erstes möchten wir uns bei all denen bedanken, die sich die Mühe gemacht haben und zu unserer Gedenkveranstaltung gekommen sind. Wenn wir uns natürlich über mehr Schüler gefreut hätten, doch waren mit der Anzahl derer, die kamen zufrieden. Im zweiten Punkt möchten wir zu den Berichten verschiedener Art, (Radioreportage, Artikel in der Badischen Zeitung/Elztäler Wochenbericht), die nach der Veranstaltung geschrieben wurden Stellung nehmen.

  • Radioreportage

    Wir hatten nie, in keiner Weise die Absicht die Waldkircher Bevölkerung, bzw. Nachfahren von Karl Jäger, an den Pranger stellen zu wollen. Wir hatten auch nie das Vorhaben, den Bericht über Karl Jäger in den Mittelpunkt zu stellen und irgend jemanden zu beschuldigen.

  • Artikel im Elztäler Wochenbericht

    Wir leben in einem Land, in dem die Pressefreiheit eine hohen Stellenwert hat. So können wir keinem Radioreporter der Welt und keiner Journalistin eines Wochenblattes verbieten unsere Veranstaltungen zu besuchen und aus ihrer Sichtweise zu berichten.

    Was zum Ausdruck gebracht werden soll, ist Folgendes: Wir haben uns weder instrumentalisieren lassen, noch haben wir den Reporter gebeten in dieser Weise über den Abend zu berichten. Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen, sprecht mit euren Eltern, Geschwistern, eurem Opa, eurer Oma über unsere Stellungnahme und macht sie darauf aufmerksam, dass wir mit vielem, was über die Veranstaltung gesagt wurde, nicht übereinstimmen.

Maike Volk

Meiner Meinung nach, hatten wir am Dienstagabend das, was wir mit unseren Vorträgen erreichen wollten, auch geschafft (trotz des Zwischenfalls). > Auch die Veranstaltung mit den Zehntklässern am Mittwoch funktionierte gut, und ich denke, sie hat bei vielen einen bleibenden Eindruck vom Nationalsozialismus hinterlassen.

Leider wurde unsere Veranstaltung vom Dienstag durch einige Zeitungsberichte und den Radiobeitrag "kapputtgeredet". Trotzdem hoffe ich, dass ein Großteil der Öffentlichkeit unsere Veranstaltung so aufgenommen hat, wie es eigentlich beabsichtigt war, nämlich ganz sicher nicht als Hetze gegen Jäger und Bromer!

 

Mehrere Schüler des GSG

Waldkirch, Freitag den 13.02.2004, Kritik der Gedenkveranstalung zum Genozid in Litauen

Wir, die wir mit unserem Namen unterschrieben haben, geben hiermit unsere Meinung zu Gedenkveranstaltung am 27.01.2004 im Foyer der Stadthalle-Waldkirch bekannt. Wir fanden die Veranstaltung im allgemeinen sehr gut. Man bemerkte, dass die Referenten sehr genau und gründlich recherchiert hatten, sowie der Vortrag in seiner Form und Ausformulierung kamen sehr gut an. Die bildliche Darstellung durch eine Power-Point-Präsentation gelang bis auf die Tatsache, dass die Unterschriften zu den einzelnen Folien Überschriften hätten sein müssen. Das Tüpfelchen auf dem i waren die Neonazis, welche uns eine Bild davon gaben, dass es heute immer Anhänger des Nationalsozialismus gibt.

Leider wurde nach der Veranstaltung das Gespräch zu sehr auf diese Menschen gerichtet, so dass ihnen mehr Aufmerksamkeit galt und gilt, als der eigentlichen Veranstaltung. Weiter zu bedauern ist die Tatsache, dass der Beitrag von Frau Helene Holzmann etwas konfus war, langatmig und dadurch etwas an Boden gegenüber den Referaten der Schüler verlor. Doch wie oben erwähnt, fanden wir die Veranstaltung gelungen und denken dass sie ebenso bei den meisten Besuchern ankam. Als letztes ist noch die Abwesenheit der Politik zu bemerken. Wir hoffen, es wurden Schritte gegen dieses Auftreten der Politik unternommen. Wir finden dieses Auftreten arrogant, gemein und das es ein deutliches Desinteresse zeigt. Doch schmälert dies in keiner Weise die Arbeit, Mühe und den Erfolg dieser Veranstaltung.